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Löschanlagen

Allgemeines:

Ortsfeste Löschanlagen sind Bestandteile des vorbeugenden Brandschutzes, die für besonders gefährdete Objekte wie z.B. Tankanlagen, Produktionsanlagen, Kaufhäuser, Theater usw. , gefordert werden können. sie sind nach Größe, Art und Auslegung auf die einzelnen Objekte abgestimmt.

In Zusammenarbeit mit namhaften Löschanlagenhersteller können wir Ihnen die Planung, die Montage und die spätere Wartung von ortsfesten Löschanlagen, wie z.B.:

  • Sprühwasseranlagen
  • Sprinkleranlagen
  • Pulverlöschanlagen
  • Schaumlöschanlagen
  • Kohlendioxid-(CO²) Anlagen


anbieten.


CO2-Kleinlöschanlagen KLZ1.1-1a und KLZ 1.1-1aMD


Die Co2-Kleinlöschanlagen sind insbesondere für den Objektschutz in Gebäuden konstruiert.

Die Anlagen bestehen aus einer zentralen Steuerung,Co2-Löschmittelbehälter, Branderkennungsmelder, manuelle Auslösetaster, akustische und optische Alarmgeber, flexible Hochdruckschläuche, starre Hochdruckrohre und Löschdüsen.


Kleinlöschzentrale Typ KLZ1.1-1a und KLZ1.1-1a MD

Die zentrale Steuerung ist in einem besonders kleinem kompakten Kunststoffgehäuse untergebracht und EMV-geprüft. Der aktuelle Zustand der Zentrale wird durch 3 LED‘s
( Netz-Alarm-Störung ) auf der Frontseite angezeigt. Die Auslösung kann über den in der Frontplatte eingelassenen Resetknopf unterbrochen werden, soweit ein Controller mit entsprechender Verzögerung vorhanden ist

Die Steuerung erfolgt mit einem potentialfreien Kontakt zur Alarmmeldung, sowie verzögertem Impulsausgang. Der PK kann auf dem internen 24V Ausgang verdrahtet werden, und zur direkten Ansteuerung externer Warngeräte genutzt werden.

Kleinlöschanlage Version MD
(Keine Nachrüstung vor Ort möglich)

Die Steuerung ist zusätzlich mit einem Schalter, der sich hinter der Klemmenabdeckung befindet, ausgestattet, der die Meldelinie deaktiviert. Neben dem PK zur Alarmmeldung ist
ein 24V Ausgang max. 400mA vorhanden.

Die wichtigsten technischen Daten:

Auslösung:

  • Auslösetaster (mehr als 10 St. möglich)
  • Externe Brandmeldezentrale (potentialfreier Arbeitskontakt erforderlich)
  • Rauch- oder Thermomelder (max. 10 St.) oder UV-Melder (Anzahl je nach Typ)


Alarmierung:

  • 1 Mehrtonsirene
  • 1 Blitzleuchte (potentialfreier Umschaltkontakt zur Fremdansteuerung, z. B. Abschaltung einer Maschine)


Steuerung der Alarmierung und des Löschvorgangs:

  • Zeitverzögerung zwischen Alarmierung und Löschvorgang wählbar.
  • Mit einem zusätzlichen CO²-Magnetventil am Löschmittelbehälter kann eine Intervallansteuerung erfolgen, wobei alle Zeitparameter für das Öffnen und Schließen des Ventils wählbar sind.
  • Zeitverzögerung und Zeitparameter für den Löschvorgang können über steckbare Controller jederzeit geändert werden.
  • Auf Wunsch kann jeder Zeitparameter bis 20 Min. geliefert werden
  • Werkseitig wird die Zentrale ohne Mehrkosten mit einem steckbaren Controllern ausgestattet, der nach einer Sekunde Verzögerung den Löschvorgang auslöst.

 

Energieversorgungsteil:

  • Netzversorgung 230 Volt/10 VA
  • Notstromversorgung 24 VDC/0,8 Ah für eine max. Netzausfallzeit von 72 Std.
  • Automatische Nachladung der Akkumulatoren,
  • Tiefentladeschutz,
  • Linienüberwachung auf Drahtbruch und Kurzschluß,
  • Überwachung der Magnetleitung auf Drahtbruch und Sicherungsausfall


Frontseitige Anzeigen:

  • LED grün leuchtet bei störungsfreiem Netzbetrieb
  • LED rot leuchtet bei Alarm und Auslösung
  • LED gelb blinkt bei Netz, Akkuausfall u. Leitungsstörung


Eingänge:

- automat.-u. nichtautomatische Melder

- Brandmeldezentrale (Schließerkontakt)

Ausgang:

- insgesamt max. 1,25A

Anschlußmöglichkeiten PK (Aktivierung bei Alarm)

  • Potentialerfreier Umschaltkontakt 5A/30V-, 5A/230V

oder

- 24V Ausgang

  • MD-Version beide Anschlußmöglichkeiten

Gehäuse:

- BxHxT 165x155x95mm Schutzart IP 54 lichtgrau

Löschmittelbehälter:

Es können alle zugelassenen CO2-Löschmittelbehälter mit großkonischem Gewinde und Steigrohr verwendet werden. Das VdS-geprüfte CO2-Schnellöffnungsventil ist mit einem Kipphebel versehen sowie einem angeschraubten Elektromagneten. Durch das Anlegen einer Spannung wird ein Vorventil geöffnet, daß den angebauten Auslösezylinder unter Druck setzt und bei Erreichen eines Solldrucks das Kipphebelventil öffnet. Der Löschvorgang kann in dieser Version nur manuell am Ventil unterbrochen werden.

Mit einem zusätzlichen elektromagnetischen Durchgangsventil, das am Ausgang des CO2-Flaschenventils geschraubt wird, kann der Löschvorgang entsprechend dem voreingestellten Controller unterbrochen bzw. geöffnet werden.

Anstatt dem vorgenannten Schnellöffnungsventil mit Elektroanbauteil können auch preiswertere Ventilvariante genutzt werden, die pneumatisch oder über Druckgaserzeuger ausgelöst werden.

Die Verbindungsleitung zwischen CO2-Auslöseventil und Auslösezylinder kann mit einem T-Stück versehen werden, durch das man dann weitere CO2-Flaschen in unbegrenzter Menge mit baugleichen Ventilen öffnen kann. Das Kipphebelventil mit Elektromagnet ist nur für die 1. CO2-Flasche erforderlich.

Im normalen Betriebszustand ist das CO2-Schnellöffnungsventil geschlossen. Undichtigkeiten, wie sie bei vorgeöffneten Ventilen auftreten können, sind ausgeschlossen.

Für den Transport und die Lagerung des Löschmittelbehälters wird serienmäßig ein Ventilschutz mitgeliefert. Für diese Zwecke muß das handfest angeschraubte Magnetanbauteil entfernt werden.

Verbindungsleitungen - Löschdüsen:

Für die Montage vor Ort steht ein flexibler Verbindungsschlauch, einerseits mit CO2-Überwurfmutter, andererseits mit Ermetoverschraubung für 12 mm Rohrleitung zur Verfügung - Länge bitte bei Bestellung angeben.

Die glanzverzinkte Rohrleitung wird in Längen von 1,5 m einschl. einer Verbindungsverschraubung, einem T-Stück und 2 Anschlußverschraubungen für die Löschdüsen geliefert.

Die Metallöschdüsen sind alufarbig lackiert und so konstruiert, daß eine große breitflächige Nebelwolke erzielt wird.

Bitte beachten:

Die Kleinlöschanlage KLZ 1../KLZ1../MD ist nur für den Objektschutz geeignet. Bei Montage ist die ZH1/206, ‚Einsatz von Löschanlagen mit sauerstoffverdrängenden Gasen" zu beachten.:

‚Der Einsatz von sauerstoffverdrängenden Gasen ist nur dann gestattet, wenn eine Personengefährdung ausgeschlossen ist. Beim Einsatz von Co² ist dies der Fall, wenn die Co²-Konzentration im Arbeits-oder Verkehrsbereich unter 5 Vol.-% bleibt und die Sauerstoff-Konzentration nicht unter 15 Vol.-% abgesenkt wird.‘
Durch sehr unterschiedliche Einsatzbedingungen ist die richtige Anzahl und Anordnung der Löschdüsen sowie die erforderlich Menge des Löschmittel am Objekt zu prüfen.

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